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Direktvermarktung wirkt!

EPEX SPOT und DFBEW beleuchten in Hintergrundpapier die Marktintegration von Erneuerbaren in Deutschland und Frankreich

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02.10.2017

Paris

Die europäische Strombörse EPEX SPOT und das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) haben ein Hintergrundpapier zur Direktvermarktung von erneuerbaren Energien an der Strombörse veröffentlicht. Anhand von Strommarktdaten wird dargelegt, wie sich die Direktvermarktung in Deutschland zu einem erfolgreichen Instrument entwickelt hat. Es integriert erhebliche Mengen erneuerbarer Energien in den Strommarkt  und erzielt somit seine vom Gesetzgeber beabsichtigte Wirkung. In Frankreich ist der Startschuss für die zukünftige Marktentwicklung gefallen, mit dem Gesetz für die Energiewende und grünes Wachstum wurde die Direktvermarktung 2015 eingeführt. Die zukünftige Entwicklung wird hier aber auch maßgeblich vom weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien gemäß der Programmation Pluriannuelle de l’Energie (PPE) abhängen.

Direktvermarkter reagieren auf Marktpreissignal – ein deutliches Zeichen für  Erneuerbaren-Integration

Mit Blick auf die gehandelten Volumen an der EPEX SPOT lässt sich eine wachsende Bedeutung von Direktvermarktern am deutschen Spotmarkt feststellen. Auch der Verlauf der regulatorischen Rahmenbedingungen für die Direktvermarktung ist anhand der Volumina abzulesen. Mit der optionalen Einführung der Direktvermarktung im Jahr 2012 haben mehr und mehr Erzeuger entschieden, ihre Volumen an der Börse zu vermarkten. Darüber hinaus korrelieren die monatlichen Handelsvolumen der Aggregatoren in hohem Maße mit der Winderzeugung in Deutschland.

Anhand eines Fallbeispiels zeigen EPEX SPOT und DFBEW zudem auf, dass Direktvermarkter zunehmend auf negative Börsenpreise reagieren und ihr Einspeiseverhalten am Börsenstrompreis ausrichten. So bieten Strombörsen einen optimalen Rahmen zur Integration von Erneuerbaren.

Preise und Produkte – Doppelrolle der Börse bei der Integration von Erneuerbaren

Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich kommen der Strombörse entscheidende Funktionen bei der Integration von Strom aus erneuerbaren Energien zu. Der Referenzpreis der Börse leitet kurzfristige Erzeugungs- und Verbrauchsentscheidungen sowie langfristige Investitionen in neue Erzeugungskapazitäten. In beiden Ländern wird bei der Ermittlung der jeweiligen Marktprämien auf den stündlichen Marktpreis der EPEX SPOT zurückgegriffen und in beiden Modellen werden Anreize zur Erlösmaximierung gesetzt. Wenn also eine Anlage – ob deutsch oder französisch – effizient gefahren wird, liegen die Markterlöse des Betreibers über dem durchschnittlichen Börsenpreis der EPEX SPOT.

Neben dem Referenzpreis kommt auch den Flexibilitätsprodukten eine Schlüsselrolle zu, wie das Hintergrundpapier zeigt: Das Preissignal der 15- und 30-Minuten Kontrakte gibt Flexibilität einen marktbasierten Wert und setzt Anreize für systemdienliches Verhalten. Gerade an Tagen, an denen das elektrische System in Deutschland stark beansprucht wurde, trugen die kurzfristigen Märkte sowie die 15-Minuten Auktion der EPEX SPOT zur Versorgungssicherheit bei. Auch die Verkürzung der Vorlaufzeiten auf den Intraday-Märkten trägt demnach zur Flexibilisierung der Märkte bei.

“In Deutschland werden bereits 90% des Windstroms direktvermarktet, auch in Frankreich setzten wir auf dynamische Marktentwicklung. Mit unseren Handelsprodukten machen wir Märkte fit für Erneuerbare und treiben so die Energiewende voran, “ betont Jonas Törnquist, Chief Operating Officer der EPEX SPOT.

Zum Download des Hintergrundpapiers:

In deutscher Sprache:
https://energie-fr-de.eu/de/systeme-maerkte/nachrichten/leser/hintergrundpapier-zur-direktvermarktung-von-erneuerbaren-energien-an-der-stromboerse.html

In französischer Sprache:
https://energie-fr-de.eu/fr/systemes-marches/actualites/lecteur/note-de-synthese-sur-la-vente-directe-des-energies-renouvelables-sur-la-bourse-de-lelectricite.html

- ENDS

Die Europäische Strombörse EPEX SPOT SE und ihre Tochtergesellschaften betreiben die Märkte für physischen kurzfristigen Stromhandel in Zentralwesteuropa und dem Vereinigten Königreich. Die Schaffung eines gesamteuropäischen Strommarkts ist integraler Teil der Mission der EPEX SPOT. Im Jahr 2016 handelten ihre 278 Handelsteilnehmer 529 TWh Strom – ein Drittel des Stromverbrauchs dieser acht Länder. Über die Holding HGRT sind Übertragungsnetzbetreiber mit 49 % an der EPEX SPOT beteiligt. EPEX SPOT ist Teil der EEX-Gruppe. Für weitere Informationen besuchen sie bitte www.epexspot.com.

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Pressemitteilung PDF 322,4 kB
 
 

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