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Marktkopplung Ein wesentlicher Schritt zur Marktintegration

Inhalt

Marktkopplung erlaubt die Optimierung des Zuteilungsprozesses von Kapazitäten an Grenzkuppelstellen dank eines koordinierten Preisfindungsmechanismus

Market Coupling nutzt sogenannte implizite Auktionen, bei denen Marktteilnehmer nicht direkt  grenzüberschreitende Kapazitäten zugeteilt bekommen, sondern indem sie Gebote für Strom auf ihrer Börse abgeben. Die Börsen nutzen anschließend die an den Grenzstellen verfügbare Kapazität, um Preisunterschiede zwischen zwei oder mehr Marktgebieten zu minimalisieren.

Auf diese Weise vergrößert Market Coupling den gesellschaftlichen Nutzen, verhindert jegliche künstliche Teilung der Märkte und erreicht das zutreffendste Preissignal für Investitionen in Crossborder-Übertragungskapazitäten. Die Wirksamkeit des Mechanismus wird darüber hinaus durch eine erhöhte Preiskonvergenz zwischen den Marktgebieten sichtbar. Marktkopplungsmechanismen stützen sich auf Referenzpreise, die von liquiden Märkten wie denen von EPEX SPOT ausgehen.

EPEX SPOT hat eine langjährige Erfahrung in der Marktkopplung von Day-Ahead-Märkten. Zwischen November 2006 und November 2010 war die französische EPEX SPOT-Auktion am erfolgreichen Trilateralen Market Coupling (TLC) beteiligt, das die französischen, belgischen und niederländischen Day-Ahead-Märkte integrierte.

Ein weiterer Schritt in der Harmonisierung der Märkte wurde am 9. November 2010 mit dem Start der Marktkopplung in Zentralwesteuropa, kurz: CWE, getan. CWE umfasst Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten. Gleichzeitig wird CWE seit November 2010 anhand des Interim Tight Volume Couplings ITVC mit den nordischen Staaten über das Volumen gekoppelt. Im Mai 2015 wurde die Berechnung der grenzüberschreitenden Übertragungskapazitäten in CWE auf eine effizientere Methode umgestellt, die sogenannte lastflussbasierte Methode.
 
Der wichtigste Schritt in Richtuing eines Strombinnenmarkts wurde am 4. Februar 2014 mit dem Start der Preiskopplung in Nordwesteuropa (NWE) unternommen. NWE war die erste Initiative, die die von den Börsen entwickelte, gesamteuropäische PCR-Lösung für die Berechnung von Preisen und Stromflüssen nutzte - sie war der Startpunkt für eine stückweise Ausdehnung der Kopplung auf ganz Europa. Zum Startzeitpunkt erstreckte sich NWE von Frankreich nach Finnland und von Deutschland/Österreich nach Grossbritannien und deckte CWE, Grossbritannien, die nordischen und die baltischen Staaten ab. EPEX SPOT hat, in enger Zusammenarbeit mit anderen Börsen und Übertragungsnetzbetreibern, eine tragende Rolle in diesem Projekt eingenommen.
 
Seit dem Start von NWE wurde das mit PCR gekoppelte Gebiet zwei Mal erweitert. Im Mai 2014 kamen Spanien und Portugal hinzu; im Februar 2015 koppelte Italien seine Grenzen mit Frankreich, Österreich und Slowenien. Das nun gekoppelte Gebiet umfasst 19 Länder, wird Multi-Regionen-Kopplung genannt und deckt rund 85 % des Stromverbrauchs in Europa ab.
 
Lernen Sie mehr über NWE auf der folgenden Seite.
 
NWE basiert auf der Price Coupling of Regions-Initiative (PCR). Mehr Informationen hier.

Um mehr über die Funktionsweise der Marktkopplung in CWE zu erfahren, klicken Sie hier .

Lernen Sie mehr über ELIX, den European Electricity Index,  auf der folgenden Seite .

Lernen Sie mehr über die Funktionsweise des Trilateral Market Coupling  auf der folgenden Seite
 
 

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